Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

Bibelstudium.de Abonnement

Das Gleichnis von dem treuen und bösen Knecht (Di, 25 Sep 2018)
Bibelstellen: Mt 25,45-51 In dem folgenden Gleichnis wird uns ein Herr vorgestellt, der viele Mägde und Knechte (seine Dienerschaft) hat. Der Herr steht in Begriff wegzureisen, möchte aber seine Knechte gutversorgt wissen. Daher setzt er einen seiner Knechte dazu ein, die übrigen Knechten in der Zeit seiner Abwesenheit zu versorgen, indem er ihnen zur rechten Zeit Nahrung gibt. Glückselig, wenn der Herr seinen Knecht damit beschäftigt finden, wenn er wieder zurückkehrt. Er wird ihn reich belohnen! Dann aber ändert sich das Gleichnis und uns wird ein Knecht mit einem anderen Verhalten vorgestellt. Er schlägt seine Mitknechte und isst und trinkt mir den Betrunkenen. Alles findet seine Wurzel darin, dass der Knecht nicht mit der baldigen Wiederkehr seines Herrn rechnet. Doch dann, an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht weiß, kommt sein Herr wieder und richtet ihn für sein böses Verhalten. Wir wollen im Folgenden auf die verschiedenen Personen und Personengruppen eingehen Der Herr und sein „Dienerschaft“ Jedes Kind Gottes darf im Blick auf Christus sagen: „... der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“ (Gal 2,20). Wir dürfen zum Kreuz schauen und wissen, dass dort der Herr Jesus für mich persönlich in das Gericht über Sünde und Sünden ging, dass er für mich persönlich in den Tod gegangen ist. Das ist die eine Sichtweise. Die andere ist, dass er die Versammlung (Gemeinde) „geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat“ (Eph 5,25). Jedes Kind Gottes gehört zu dieser Versammlung. Sie bilden gemeinsam die „Dienerschaft“, d.h. seine Mägde und Knechte, denen auch heute die ganze Fürsorge des Herrn Jesus gilt, indem er sie „nährt und pflegt“ (Eph 5,29). Hier wird uns vor allem die fürsorgende Liebe des Herrn seiner Versammlung gegenüber vorgestellt (allerdings finden wir in Matthäus 24 nicht die Vorrechte der Versammlung, es geht um das Reich der Himmel; deshalb kommt hier auch ein böser Knecht vor). Er möchte, dass ihr geistliche Nahrung gegeben wird. Dazu verwendet er seine Knechte, die, auf der Grundlage des Wortes Gottes, den übrigen Mitknechten zur rechten Zeit geistliche Nahrung mitteilen. Wir wollen das recht ins Herz fassen! Es legt sowohl Verantwortung auf uns, als dass es auch, wenn wir den Wunsch haben dieser Aufgabe nachzukommen, diese adelt. Der Knecht und die Dienerschaft Es sei auf einige Besonderheiten aufmerksam gemacht, bevor wir auf das Verhalten des Knechtes eingehen. Vielleicht hat der Leser gestutzt, dass immer von dem Knecht (Einzahl) und nicht von Knechten (Mehrzahl) die Rede war. Der Herr beginnt sein Gleichnis mit der Frage: „Wer ist nun der treue und kluge Knecht ...?“ (Vers 45). Dann aber fährt er schließlich fort: „Wenn aber jener böse Knecht“ (Vers 48). Wer ist nun mit „jenem Knecht“ gemeint? Es ist jener Knecht der von seinem Herrn in die Stellung über die Dienerschaft eingesetzt worden ist. Zu jeder Zeit gibt es jene Diener die diese Stellung, diese Position einnehmen. Ob der Herr sie jeweils in diese Stellung eingesetzt und beauftragt hat, oder ob sie sich selbst in diese Stellung eingesetzt haben, ist eine andere Frage. In den Versen 45 bis 47 wird uns ein Knecht vorgestellt der diese Stellung über die Dienerschaft einnimmt. In den Versen 48 bis 51 finden wir einen weiteren Knecht, der dieselbe Stellung einnimmt. Es handelt sich also um dieselbe Stellung, aber unterschiedliche Knechte, die in einer unterschiedlichen Art und Weise, oder einem unterschiedlichen Charakter handeln. Wenn diese unterschiedlichen Knechte auch, wie wir noch genauer sehen werden, sich unterschiedlich verhalten, so ändert sich doch nicht ihre Stellung über die Dienerschaft und vor dem Herrn, die sie einnehmen – darum eben „jener Knecht“, der mit derselben Stellung. Es gibt auch heute noch, und das möchte unser Anspruch sein, treue und kluge Knechte. Insofern sehen wir zwei unterschiedliche Gruppen von Knechten dargestellt, die bis zum Kommen des Herrn bestehen bleiben. Sowohl die Dienerschaft als auch der Knecht, der über die Dienerschaft bestellt wird, gehören zu ein und derselbe Gruppe. Sowohl die Dienerschaft als auch der Knecht, der ja auch zu der Dienerschaft gehört, gehören dem Herrn. Der Knecht des Herrn wird beauftragt der Dienerschaft die rechte Nahrung zu geben. Im Hinblick auf die Versammlung geht es also weniger um den Dienst nach außen hin (Evangelisation), als mehr um den Dienst nach innen („Dienst am Wort“, Hirtendienst, etc.). Wir können dabei an die Gaben, die der verherrlichte Herr dem Leib gegeben hat (Eph 4,11–13), denken. Wenn der Herr das Gleichnis mit den Worten „Wer ist nun...“ beginnt, dann richtet sich diese herzerforschende Frage direkt an uns. Wollen wir dem Herrn für diesen Dienst zur Verfügung stehen? Wollen wir treue und kluge Diener sein? Im Folgenden werden wir dann einige Punkte sehen, die wir dann beachten dürfen. Verantwortung allein vor dem Herrn Es fällt auf, dass es der Herr selbst ist, der den Knecht über die Dienerschaft setzt (Vers 45). Diese Aufgabe delegiert er nicht. Gleichfalls ist es der Herr, der bei seinem Wiederkommen seine Anerkennung gibt und belohnt, bzw. richtet (V. 47.51). Auch heute ist der Diener allein dem verherrlichten Herrn im Himmel verantwortlich. An keiner Stelle der Bibel sehen wir, dass Diener von Menschen berufen (oder eingesetzt) werden, noch, dass sie vor Menschen über ihren Dienst Rechenschaft ablegen müssen. Das meint natürlich nicht, dass über den Inhalt eines Dienstes nicht geurteilt werden kann (vgl. 1.Kor 14,29). Ansonsten steht und fällt ein Diener allein seinem Herrn. Wir sehen also auch, dass jede Art von Ordination, Predigtplan, etc. nicht mit den Gedanken des Herrn Jesus, der ja das „Haupt des Leibes“ ist (Eph 1,22), übereinstimmt. Gerade was die Anbetung angeht, wollen wir doch die Wahrheit des „allgemeinen Priestertums“ (1. Pet 2) festhalten. Auch belehrt uns 1. Kor 14: „Propheten aber lasst zwei oder drei reden“ (V. 29) – geleitet durch den Heiligen Geist, der in jedem Gläubigen als auch in der Versammlung wohnt (1. Kor 3,16; 6,19). Die rechte Herzenshaltung Nun kommt der Herr in Vers 48 zu dem bösen Knecht, der sich ganz anders verhält. Wir kommt es dazu? „Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt...“ Es begann in seinem Herzen! „Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerungen;“ (Mt 15,19). Und was im Herzen begann, zeigt sich früher und später dann auch in unserem Verhalten. Daher gilt es für uns: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist, denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens“ (Spr 4,23). Was genau kam in dem Herzen des bösen Knechtes auf? „Mein Herr bleibt noch aus“ (Vers 48). Weder rechnete er mit dem nahen Kommen des Herrn, noch wollte er es. Wir wollen an dieser Stelle betonen: Es muss absolut nichts mehr geschehen, bevor der Herr kommt, um all die ihm angehören zu sich in den Himmel zu holen (1. Thes 4)! Wir warten nicht auf irgendein Ereignis, das noch hier auf der Erde stattfindet, sondern auf das tägliche Wiederkommen des Herrn für die Seinen. Diese Herzenshaltung sucht der Herr bei uns! Wenn diese Herzenshaltung auch bei uns vorgefunden wird, dann werden wir in der rechten Art und Weise und mit Beständigkeit den Dienst an unseren Mitgeschwistern für den Herrn tun. Dies war auch die Herzenshaltung des treuen und klugen Knechtes, die ihn, in der Erwartung des Wiederkommens seines Herrn, seinen Dienst beständig ausführen ließ, bis sein Herr wiederkam. Der böse Knecht hingegen sprach in seinem Herzen: „Mein Herr bleibt noch aus“, was ihn dazu führte seine Mitknechte zu schlagen und mit den Betrunkenen zu trinken und zu essen (Vers 49). Eine anmaßende Stellung Es war die Liebe und Fürsorge des Herrn, die ihn dazu bewegte einen Knecht über seine Dienerschaft einzusetzen, damit sie zur rechten Zeit Nahrung bekamen. Doch nun schlägt der böse Knecht die Dienerschaft. Passt das zu der Liebe und Fürsorge seines Herrn? Hatte der böse Knecht irgendetwas von der Gesinnung seines Herrn verstanden? Hatte er vergessen, dass auch er ein Knecht ist, dessen Aufgabe es ist, in der Gesinnung seines Herrn, seinen Mitknechten zu dienen? Nun aber gibt er ihnen nicht nur nicht die rechte Nahrung, sondern schlägt sie; dient nicht, sondern herrscht. Er maßt sich eine Stellung an, die ihm sein Herr niemals gegeben hat. Wir müssen nicht lange suchen, um diese Anmaßung in den klerikalen Systemen der großen Kirchen zu finden. Wenn auch die Schrift kein hierarchisches System von Ämtern und Positionen kenn, so kennt sie sehr wohl geistliche Autorität. Und mit dieser geistlichen Autorität sollen auch jeder Dienst innerhalb der Versammlung ausgeführt werden. Diese geistliche Autorität beruht aber nicht darauf, dass ein gewisser Bruder, der gar noch ein bestimmtes Amt, bzw. Position innehat, etwas sagt, sondern allein auf Gottes Wort. Gott erwartet von seinen Knechten, dass sein Wille in der Versammlung mit Autorität vorgestellt und verwirklicht wird. Das legt eine große Verantwortung auf den Diener. Alles, was er sagt, muss dem Test des Wortes Gottes standhalten. Auf der anderen Seite stehen auch die, an die sich ein Dienst richtet, unter Verantwortung, diesen Dienst anzunehmen. Doch auch wenn der Diener mit geistlicher Autorität einen Dienst ausübt, so muss dies im Geist der Liebe und der Demut geschehen (vgl. Mt 19,29.30; Mk 9,35; 1. Kor 13; Gal 5,13). Geistliche Autorität auf der einen Seite, als auch Liebe und Demut auf der anderen Seite, bedingen sich und widersprechen sich nicht. Gemeinschaft mit der Welt Zu all dem Bösen, das wir bis jetzt gesehen haben, kommt noch dieses hinzu, dass der böse Knecht mit den Betrunkenen isst und trinkt (Vers 49). Es wird uns nicht gesagt, dass er selbst betrunken ist, doch hat er eben Gemeinschaft mit solchen, die es sind. Das verdeutlicht uns das Prinzip, dass man eben das Böse nicht selber tun muss, um daran teilzuhaben, bzw. um mit ihm in Gemeinschaft zu kommen. Der Apostel Johannes schreibt in seinem zweiten Brief: „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, [so] nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht. Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.“ (2. Joh 10.11). Den Korinthern schreibt der Apostel Paulus: „Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft [haben] Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? [...] Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert auch ab, spricht der Herr“ (2. Kor 6,14.15.17). An Timotheus schreibt er: „Jeder, der den Namen [des] Herrn nennt, stehe ab von [der] Ungerechtigkeit! In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre. Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, [so] wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet.“ (2. Tim 2,19–21). Um ein treue und kluger Knecht zu sein, reicht es also nicht, dass man persönlich nichts Böses tut, sondern muss auch abgesondert sein von jeglicher Art des Bösen. Das Kommen des Herrn Der treue und kluge Knecht erwartet das Kommen seines Herrn (vgl. Vers 46), während für den bösen Knecht das Kommen sowohl unerwartet als auch unerwünscht ist (Vers 50.51). Es sei noch einmal daran erinnert, dass wir es hier mit zwei unterschiedlichen Gruppen von Knechten zu tun haben, die beide bis zum Kommen des Herrn bestehen bleiben. Wir müssen aber beachten, dass die Art und Weise, also auch der Charakter des Kommens unterschiedlich ist. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Phasen des Kommens, die sowohl zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt stattfinden, als auch einen ganz unterschiedlichen Charakter tragen. Die Gruppe der treuen und klugen Knechte hat eine lebendige Beziehung zu ihrem Herrn und Heiland. Sie erwartet ihn und freut sich ihn zu sehen. Mit seinem Kommen werden sie aus dieser Welt weggenommen, um für immer bei Ihm zu sein (1. Thes 4,17). Dieses Kommen des Herrn für alle „die des Christus sind“ (1. Kor 15, 23) erwarten wir und es kann jeden Moment stattfinden. Doch die Gruppe der bösen Knechte erwartet, noch freut sich über das Kommen des Herrn. Für sie kommt der Herr „wie ein Dieb in der Nacht“ (1. Thess 5,2; vgl. 2. Pet 3,10). Zwar haben sie den Herrn Jesus als ihren Herrn bekannt (s. Vers 48), doch hatten sie nie eine innere Beziehung zu ihm. Sie mögen vielleicht „Herr, Herr“ geheuchelt haben. Aber der Herr wird ihnen einmal erklären müssen: „Ich habe euch niemals gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter“ (Mt 7,23). Lohn und Gericht Für die Gruppe der bösen Knechte bedeutet das Kommen des Herrn unausweichliches Gericht. Wie schrecklich! Sie hatten behauptet dem Herrn zu dienen, und hatten daher auch eine gewisse Nähe zu ihm. Doch jetzt wird er ihn das Teil mit den Heuchlern geben: Die ewige Verdammnis, die Hölle. „Dort wird das Weinen und Zähneknirschen sein“ (Vers 51). Es sei noch einmal betont, dass es sich bei der Gruppe der bösen Knechte um Ungläubige handelt. Sie haben niemals wirklich an den Herrn Jesus geglaubt und sein Werk für sich persönlich in Anspruch genommen. Der Zorn Gottes war niemals von ihnen gewichen und nun entlädt er sich völlig (Joh 3,34; Eph 2,3). Dass sie in ihrem Leben behauptet haben, Diener des Herrn zu sein, ändert nichts daran. Freilich müssen wir als Außenstehende in unserer Beurteilung sehr vorsichtig sein. Der Herr allein kennt die, die sein sind (2. Tim 2,19). Doch dann sind da noch die treuen und klugen Knechte. Der Herr ruft ihnen zu: „Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ (Off 22,12). Sie werden einmal für ihr beständiges Dienen seine Anerkennung finden. „Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, damit beschäftigt finden wird!“ (Vers 46). Doch damit nicht genug: „Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.“ (Vers 47). Wenn der Herr Jesus hier einmal auf der Erde seine Herrschaft antreten wird, dann werden sie daran teilhaben. „Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben“ (Off 2,26). „Wenn wir ausharren, [so] werden wir auch mitherrschen;“ (2. Tim 2,12) So lasst uns nur dem Herrn mit Eifer und Ausharren dienen! Der Herr kommt bald! Friedemann Werkshage
>> mehr lesen

So komme ich dir! (Mo, 24 Sep 2018)
Bibelstellen: Offenbarung 2,5 „Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tu Buße und tu die ersten Werke; wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust“ (Off 2,5). Den Verantwortlichen in der Versammlung in Ephesus werden hier drei Dinge ans Herz gelegt: Sie sollen daran denken, wovon sie gefallen sind; sie sollen Buße tun; sie sollen die ersten Werke tun. Die Buße steht dabei im Mittelpunkt, denn der Herr unterstreicht diesen Punkt. Sollte das nicht geschehen, würde der Herr Jesus kommen. Das ist natürlich nicht das Kommen des Herrn zur Entrückung, denn es geht hier um eine Drohung des Herrn (und sein Kommen zur Entrückung ist eine Verheißung). Meine Frau sagt manches Mal zu den Kindern: „Wenn ihr euer Zimmer nicht aufräumt, dann komme ich, und dann räume ich das Zimmer auf.“ Das heißt: Wenn die Kinder nicht für Ordnung sorgen, wird für Ordnung gesorgt – und das kann für sie sehr unliebsam sein. Wenn wir Dinge in der Versammlung (Gemeinde) nicht regeln wollen, dann kommt der Herr (in seiner Regierung) und regelt die Angelegenheit. Das kann für uns sehr unliebsame Konsequenzen haben. Hören wir darum lieber auf seinen Ruf zur Buße! Gerrid Setzer
>> mehr lesen

Gesammelte Brocken (231) (So, 23 Sep 2018)
Ein Mann, der im KZ unter anderen von Paul Schneider, dem „Prediger von Buchenwald“, das Evangelium gehört und auch angenommen hatte, sagte: „Es lohnte sich, sieben Jahre im KZ gewesen zu sein, um diese Botschaft hören zu können!“ Es ist zu Recht gesagt worden: Unser Müßiggang versucht den Teufel, uns zu versuchen. Gott kann uns manchmal keinen „Erfolg“ in geistlichen Dingen gewähren, weil wir sonst denken würden, wir seien besser als unsere Vorfahren. Siehe 1. Könige 19,4. Der Hirtenpalm (der Psalm 23) endet damit, dass das Ziel erreicht wird – Wohnen im Haus des HERRN auf immerdar. Das kann bei diesem Hirten auch nicht anders sein: Das Ziel muss erreicht werden. Und dementsprechend wird auch in Johannes 10 die ewige Sicherheit der Schafe betont. Wir müssen erkennen, dass alles außer Christus nichts ist. J.N. Darby Wer Gott fürchtet, fürchtet sonst nichts. Wer Gott nicht fürchtet, fürchtet alles andere.
>> mehr lesen

Der Herr Jesus wird geführt (Sa, 22 Sep 2018)
Bibelstellen: Lukas 2,22 Lukas stellt uns den Herrn Jesus in seinem Evangelium besonders als den vollkommenen Menschen vor. Als Mensch lebte der Herr ein Leben der beständigen Abhängigkeit von seinem Gott und Vater. Jeden Morgen ließ Er sich von Gott das Ohr wecken, um von Ihm belehrt zu werden (vgl. Jes 50,4.5). In freudigem Gehorsam tat Er dann das, was Gott Ihm auftrug. Dabei ließ Er sich als abhängiger Mensch stets (vom Heiligen Geist) führen und leiten. Diese Tatsache, die das wahre Menschsein des Herrn Jesus unterstreicht, hebt Lukas in seinem Evangelium immer wieder hervor. Um auszudrücken, dass der Herr Jesus geführt wird, benutzt er (im Griechischen) drei verschiedene Wörter. Im Folgenden wollen wir uns diese Stellen kurz etwas näher ansehen. „Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses erfüllt waren, brachten (oder führten) sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen“ (Lk 2,22). Maria und Joseph „führten“ ihr Kind gemäß den Anweisungen in 2. Mose 13,12 und 4. Mose 18,16 nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen. „Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde durch den Geist in der Wüste vierzig Tage umhergeführt und wurde von dem Teufel versucht“ (Lk 4,1.2). Nach seiner Taufe im Jordan wurde der vollkommene Mensch vom Heiligen Geist vierzig Tage in der Wüste umhergeführt und von dem Teufel versucht. „Und er führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises“ (Lk 4,5). Der Herr erlaubte Satan, Ihn zu versuchen und ließ sich von ihm dazu auf einen hohen Berg führen. „Er führte ihn aber nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich von hier hinab“ (Lk 4,9). Nachdem Satan den Herrn in der Wüste und auf einem hohen Berg versucht hatte, führte er Ihn zum Tempel nach Jerusalem, um Ihn auch dort zu versuchen. „Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen“ (Lk 4,29). Bei dieser Gelegenheit ließ sich der Heiland von wutentbrannten Bewohnern Nazareths an den Rand des Berges führen, auf dem Nazareth erbaut war, von wo sie Ihn hinabstürzen wollten. „Sie nahmen ihn aber fest und führten ihn hin und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters“ (Lk 22,54). Im Garten Gethsemane ließ sich der Herr Jesus von rohen Menschenhänden festnehmen und in das Haus des Hohenpriesters führen. „Und als es Tag wurde, versammelte sich die Ältestenschaft des Volkes, sowohl Hohepriester als Schriftgelehrte, und sie führten ihn weg in ihr Synedrium“ (Lk 22,66). Nach seinem Verhör im Haus den Hohenpriesters wurde der Herr Jesus in das Synedrium geführt, wo viele falsche Vorwürfe gegen Ihn erhoben wurden. „Und die ganze Menge von ihnen stand auf, und sie führten ihn zu Pilatus“ (Lk 23,1). Danach wurde der Heiland von der ganzen Ältestenschaft des Volkes zu Pilatus geführt, der Ihn zum Tod verurteilte. „Und als sie ihn wegführten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, damit er es Jesus nachtrage“ (Lk 23,26). Schließlich führten sie den Herrn Jesus weg, um Ihn zu kreuzigen. Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, ließ sich der Heiland nach Golgatha führen (vgl. Jes 53,7). Dies tat Er, um uns von dem ewigen Verderben zum ewigen Leben zu führen. Hast du Ihm heute schon dafür gedankt? Daniel Melui
>> mehr lesen