Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Gesammelte Brocken (207) (Do, 24 Mai 2018)
Manche reduzieren ihr Glaubensbekenntnis auf: „Gott ist Liebe“. Mit dieser Maximal-Verknappung lassen sich sogar schlimme moralische Verfehlungen rechtfertigen. Macht das Leid mich fertig – oder werde ich fertig mit dem Leid? Ein Brot aus Getreide, das dazu beiträgt, dass das irdische Leben etwas verlängert wird, muss man bezahlen. Das Brot des Lebens, das zum ewigen Leben führt, gibt es umsonst. Selbstverständliches und Selbstverdientes sind Fremdwörter in der Gemeinschaft mit Gott. Um irdische Segnungen zu bekommen, muss man oft hart arbeiten. Um die himmlischen Segnungen zu bekommen, muss man nur glaubend annehmen. Empfänger des Heils zu werden, ist für uns Menschen ganz einfach, indem man Buße tut und glaubt. Urheber des Heils zu werden, war für Christus schwer, indem er den Zorn Gottes am Kreuz trug und starb. Die Gnade Gottes ist keine Postwurfsendung, man muss sie sich schon abholen.
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Besonnenheit (Mi, 23 Mai 2018)
Bibelstellen: Titus 2,6 Achtmal wird im Neuen Testament zur Besonnenheit aufgefordert, fünfmal davon im Titusbrief. Und dort fällt auf, dass die Ermahnung zur Besonnenheit das Einzige ist, wozu Titus die jungen Männer ermahnen sollte. Offenbar hat diese Gruppe es besonders nötig. Zwei Verse haben mir geholfen zu verstehen, was mit Besonnenheit (oder gesundem Sinn) gemeint ist. In Sprüche 8,12 haben wir bei „Besonnenheit“ eine Anmerkung: „wohl durchdachte Entschlüsse“. Die Aufforderung, besonnen zu sein, ist also eine Warnung gegen vorschnelles und unüberlegtes Urteilen und Handeln. Gerade jüngere Männer neigen dazu. Sie sehen einen Missstand und wollen ihn sofort beheben. Besonnenheit würde ihnen helfen, zuerst die Auswirkungen ihrer Entscheidungen und das Ende ihres Handelns zu überdenken. Natürlich ist manchmal auch entschlossenes Handeln nötig. Pinehas konnte durch ein solches Eingreifen das göttliche Gericht von Israel abwenden (4. Mo 25). Aber bei der Rückkehr der zweieinhalb Stämme in Josua 22 hätte er vielleicht mehr Besonnenheit an den Tag legen sollen. In Römer 12,3 sehen wir, dass Besonnenheit das Gegenteil von Hochmut und Selbstüberschätzung ist. Auch diese Neigung findet man gerade bei jüngeren Männern. Besonnenheit hilft, in dem Maß des Glaubens zu bleiben, das Gott uns zugeteilt hat, und nicht hoch von uns zu denken, auch im Dienst für den Herrn, als könnten wir irgendetwas bewirken. Ein gesunder Sinn im Dienst für den Herrn führt zu einem gesunden Urteil, zu gesunder Rede und bewirkt Gesundheit im Glauben und gesundes Wachstum bei den Empfängern. Unbesonnenes Handeln führte unter Rehabeam zur Spaltung im Volk Israel (vgl. 1. Kön 12). Das besonnene Handeln der Apostel verhinderte eine Spaltung unter den ersten Christen (vgl. Apg 15). Lasst uns besonnen sein! Marco Leßmann
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Gesammelte Brocken (206) (Di, 22 Mai 2018)
Worte eines Christen, der aufgrund seines Glaubens verfolgt, verhaftet und gefoltert wurde (20 Jahre Arbeitslager): „Gib nie in der Freiheit das auf, was wir in der schlimmsten Verfolgung nicht aufgegeben haben!“ Du brauchst den Weg der Entmutigung nicht alleine zu gehen – denn Christus kommt hinzu. Das haben schon die Emmaus-Jünger erfahren (Lk 24). Das wird auch deine Erfahrung sein. Jemand sagte mal zu Recht: Du wirst nie wissen, dass Jesus für alles genügt, bis Jesus wirklich noch alles ist, was du noch hast. Evangelium: Es gibt kein „Zu schlecht“, aber es gibt ein „Zu spät“. Es herrscht heute in religiösen Dingen oft Buffet-Mentalität: Man stellt sich sein Glaubensmenü selbst zusammen. Manche Leute haben ein Problem mit Gott (“Warum lässt er das alles zu?“ etc.). Sie verstehen jedoch nicht, dass Gott ein Problem mit ihnen hat (weil der Mensch sündig ist). Es ist nicht einfach zuzugeben, dass wir ein moralischer Voll-Flop sind. Aber nur über diese Erkenntnis und die Buße öffnet sich das Tor zum göttlichen Segen.
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Verstand (Mo, 21 Mai 2018)
Bibelstellen: 2. Mose 31,1-5 Das erste Mal begegnet uns das Wort „Verstand“ in der Bibel in 2. Mose 31: „Und der HERR redete zu Mose und sprach: Siehe ich habe Bezaleel … mit Namen berufen und habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit und in Verstand und in Kenntnis und in jedem Werk; um Kunstreiches zu ersinnen …, um zu arbeiten in jedem Werk“ (2Mo 31,1–5). Wenn Gott ein Wort das erste Mal erwähnt, teilt er uns dabei oft etwas Grundsätzliches mit. Gott hatte Mose Anweisungen zum Bau des Zeltes der Zusammenkunft gegeben. Er hatte den Auftrag, es genau so zu machen, wie Gott es ihm gezeigt und gesagt hatte. Und Gott hatte dafür auch einen Mann, nämlich Bezaleel – und andere ihm als Hilfe – bestimmt, damit er diesen Auftrag praktisch umzusetzte. Alles, was Bezaleel dafür an Fähigkeiten brauchte, bekam er von Gott: Er wurde erfüllt mit dem Geist Gottes, denn es ging um eine Aufgabe im Werk des Herrn. Er bekam auch die praktischen Fähigkeiten, um das Richtige zu tun. Dazu gehörte auch der Verstand. Was lernen wir daraus? Jede Fähigkeit, die wir als Menschen haben: Unseren Verstand (Intelligenz), Kreativität, handwerkliches Geschick, etc. kommt von Gott. Wir können uns nichts darauf einbilden, als ob es aus uns selbst käme. Wir können unseren Verstand nur richtig unter der Leitung des Geistes Gottes gebrauchen. Gottes Wille, den er uns in seinem Wort offenbart hat und den der Geist Gottes uns klarmacht, lenkt auch unseren Verstand in die richtige Richtung (vgl. 2. Kor 10,5). Wenn wir unseren Verstand der Leitung des Geistes Gottes unterwerfen, kann Gott uns für jede Aufgabe gebrauchen, die er uns gibt (vgl. 2. Tim 3,16.17). Bezaleel und die mit ihm waren kamen dem Auftrag Gottes gehorsam nach: „Und Bezaleel und Oholiab und alle Männer … taten nach allem, was der HERR geboten hatte“ (2. Mo 36,1). Ihr Gehorsam wird von Gott gesehen und in seinem Wort festgehalten. Ein Ansporn, auch für dich und mich. Der Herr hat uns einen Verstand gegeben, damit wir unsere Aufgaben für ihn auch in unserer täglichen, irdischen Arbeit tun, wie er es will. Dirk Mütze
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