Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Treu im Kleinen (Mo, 21 Jan 2019)
Bibelstellen: Lukas 16,10 „Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu“ (Lukas 16,10). Es gibt viele Gründe, warum ein Christ den scheinbar gewöhnlichsten Dienst für Christus, der vor ihm liegt, willig in Angriff nehmen sollte. Zunächst ist nichts, was für Christus getan wird, von geringer Bedeutung. Er wird selbst einen Becher kalten Wassers, der in Seinem Namen gereicht wird, nicht übersehen (vgl. Mt 10,42). Weiter bahnt die Treue im Kleinen den Weg zum Handeln in größeren Dingen. Dem, der von den Möglichkeiten Gebrauch macht, die er hat, gibt der himmlische Vater größere Gelegenheiten. Dem, der aus der vorhandenen geistlichen Kraft Nutzen zieht, gibt Er größere Kraft. Doch es gibt noch eine Überlegung, die uns zur Treue im Wirken für den Herrn anspornen sollte, auch wenn es eine Arbeit ist, die uns fast belanglos erscheint: Wir können nämlich mit unserem begrenzten Verstand gar nicht unterscheiden, was wirklich groß und was klein ist. Wir können nicht beurteilen, welche unserer Taten fortleben und eine Wirkung auf die Zukunft ausüben werden und welche nicht. Der kleine heruntergekommene Straßenjunge könnte, wenn er in die Sonntagsschule mitgenommen und zum Herrn Jesus geführt wird, Jahre später ein leuchtender Botschafter des Kreuzes in heidnischer Finsternis werden. Die Mutter, die in Stille die Kleinen, die Gott ihr gegeben hat, belehrt und erzieht, weiß nicht, was für Kräfte sie damit vielleicht für die Zukunft auslöst. Das freundliche Wort, in das Ohr eines Verzweifelten geflüstert, die Hilfe für einen Bruder, der in den Wogen der Anfechtung des Feindes zu versinken droht, oder das Gebet auf den Knien im Krankenzimmer können Impulse auslösen oder einen Einfluss ausüben, der Wogen gleicht, die sich fortpflanzen bis an die Gestade der Ewigkeit
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Scheidung – Quelle der Tränen (Sun, 20 Jan 2019)
Bibelstellen: Maleachi 2,13-14 „Und zweitens tut ihr dieses: Ihr bedeckt den Altar des HERRN mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so dass er sich nicht mehr zu eurer Opfergabe wendet noch Wohlgefälliges aus eurer Hand annimmt. Und ihr sprecht: ‚Warum?‘ Weil der HERR Zeuge gewesen ist zwischen dir und der Frau deiner Jugend, an der du treulos gehandelt ist, da sie doch deine Gefährtin und die Frau deines Bundes ist“ (Maleachi 2,13.14). Dieses Wort ist ein Wort an die Männer Judas. Sie hatten sich Frauen von götzendienerischen Nationen genommen (Mal 2,11) und sie hatten den Altar mit Tränen benetzt. Mit dem Benetzen ist nicht gemeint, dass sie selbst dort am Altar geweint hätten (das wäre auch nichts Verkehrtes), sondern sie hatten dafür gesorgt, dass am heiligen Ort Tränen flossen, indem sie sich von ihren Frauen scheiden ließen. Diese fortgejagten Frauen weinten und seufzten am Altar Gottes (Mal 2,13). In dem nächsten Vers (Mal 2,14) werden im Blick auf die entlassenen Frauen drei Punkte genannt, die den treulosen Männern einen Stich ins Herz geben sollten: Die Entlassene war die „Frau deiner Jugend“. Spricht das nicht von der Zeit „der ersten Liebe“? Soll man diese Zeit einfach vergessen? Und sollte es nicht möglich sein, dass so eine Zeit wiederkommt? Die Entlassene war die „Gefährtin“. Man ist einen Weg gemeinsam gegangen. Vielleicht jahrzehntelang. Wie kann man das ignorieren, wie darunter einfach einen Schlussstrich ziehen, als wäre nichts gewesen? Die Entlassene war die „Frau deines Bundes“. Wer geheiratet hat, hat einen Bund für das Leben vor dem Auge Gottes geschlossen. Wie kann man es wagen, diesen heiligen Bund zu brechen, weil man eine „Neue“ gefunden hat? Gott hasst Entlassung (Mal 2,16), die Tränen und Seufzen im Gefolge hat. Auch heute noch! Gerrid Setzer
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Das Maß des Glaubens (Sat, 19 Jan 2019)
Bibelstellen: Römer 12,3 „Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher (von sich) zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat“ (Römer 12,3). Es ist immer etwas Großes, im Blick auf die Heilige Schrift nie über das hinauszugehen, was man weiß. Das gibt Sicherheit. Jemand, der mehr zu wissen vorgibt, als er wirklich weiß, wird das, wenn er ehrlich ist, früher oder später zugeben müssen. Wenn er es verheimlicht, wird er kaum einen Anspruch auf Aufrichtigkeit erheben dürfen. Aber es ist etwas Großes, nicht über unser Maß hinauszugehen; denn dann können wir mit Bestimmtheit reden. Andernfalls werden wir zumindest zweifelhaft erscheinen oder auch unbesonnen und vorschnell, was ein sehr großer Fehler ist, wenn man mit dem Wort Gottes umgeht! Es ist sehr ernst, Gott etwas zuzuschreiben, was Er nicht gesagt hat, und so zu riskieren, den Gott der Wahrheit als einen Lügner erscheinen zu lassen. Aber gerade das wird der Fall sein, wenn wir herumrätseln und Vermutungen anstellen (womöglich unter dem Deckmantel einer „praktischen Anwendung“), anstatt zu warten und zu lernen. Wir müssen warten, um zu lernen. Ich bin überzeugt, dass Gott uns unterweisen wird, wenn wir nur den Glauben haben, auf Ihn zu warten. William Kelly
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Gott wohnt (Fri, 18 Jan 2019)
Bibelstellen: Offenbarung 21,3 „Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Thron sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen“ (Offenbarung 21,3). Eine laute Stimme verkündet eine bemerkenswerte Aussage, die eine große Wahrheit des Alten Testaments und eine große Wahrheit des Neuen Testaments miteinander verbindet. Im Alten Testament finden wir, dass Gott bei einem Volk wohnte: Jahwe inmitten seines Volkes Israel. Die Bundeslade war sein Thron und der Tempel in Jerusalem sein Haus. Im Neuen Testament finden wir, dass das Haus Gottes durch Menschen selbst gebildet wird. Die Erlösten sind lebendige Steine, und die Versammlung wird die Behausung Gottes im Geist genannt (1. Pet 2 und Eph 2). In der Ewigkeit (die in Offenbarung 21,1–8 beschrieben wird) werden diese beiden großen Gedanken Gottes völlig verwirklicht sein: Gott wird erstens bei den Menschen wohnen, und zweitens wird er eine Hütte haben. Die Menschen sind alle Erlösten, die nicht zur Versammlung gehören, und die Hütte Gottes ist nichts anderes als die Versammlung (Gemeinde). Wunderbare Gnade Gottes, wunderbare Ewigkeit! Gott wohnt durch die Versammlung inmitten seines großen Volkes! Gerrid Setzer
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