Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Das Kreuz offenbart Gottes Herrlichkeit (Mi, 21 Aug 2019)
Bibelstellen: Johannes 13,31 Nicht nur in den Resultaten des Kreuzes, sondern in dem Kreuz selbst hat Gott Seine Herrlichkeit und Weisheit offenbart. Die Schöpfung des neuen Himmels und der neuen Erde kann Seine Herrlichkeit und Weisheit nicht einen solchen Ausdruck verleihen, wie es das Kreuz getan hat. Wer ist es, den wir ans Kreuz geheftet sehen? Es ist der, in dem die Fülle der Gottheit wohnt, der Allmächtige. Wir sehen Ihn – Gott, geoffenbart im Fleisch – an dem Kreuz zwischen zwei Missetätern. Konnten die Nägel Ihn festhalten? Keineswegs. Der Mensch hatte Ihn ans Kreuz genagelt; aber es war auch der Wille Gottes, dass Er dort war. Eine andere Sache, stärker als Ketten und Fesseln, hielt Ihn zurück. Er hatte gesagt: „Siehe, ich komme, um deinen Willen, o Gott, zu tun“ (Heb 10,7). Der Sohn Gottes war ein Diener geworden. Er, durch den alle Dinge geschaffen und der die Macht hatte, alles wieder in nichts verwandeln zu können, war am Kreuz gebunden und gekettet gleich einem Sklaven; aber Er erfüllte den Willen Gottes; dazu war Er gekommen. Erniedrigt bis zum Tod, übergab Er Gott Seinen Geist in vollkommenem Gehorsam. Hat sich die Herrlichkeit Gottes je in einem solchen Glanz gezeigt wie in jenem Augenblick? Ja, auf dem Kreuz strahlt uns eine moralische Herrlichkeit entgegen, die jede andere verdunkelt. Es ist das Kreuz, auf dem Christus Sich mit allem Gott übergeben hat, um alles Seiner Herrlichkeit zu widmen. G.V. Wigram
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Mose und Elia (Tue, 20 Aug 2019)
Bibelstellen: Mt 17 Mose und Elia waren große Männer Gottes. Aber sie begingen beide einen sehr ernsten Fehler. Mose schlug den Felsen in der Wüste zweimal, wodurch er das Bild zerstörte, dass aus dem nur einmal geschlagenen Felsen – Christus – der Segen hervorkommt. Elia klagte das Volk Gottes vor Gott an und beging die einzige Sünde, die im Neuen Testament noch einmal erwähnt wird (Röm 11). Mose wurde darum der Zugang zum Land verwehrt, obwohl er das Volk Israel vierzig Jahre lang durch die Wüste geführt hatte. Elia wurde mitten in seinem Dienst von Gott beauftragt, einen Nachfolger zu salben. Das gab es bei den Propheten sonst nie – ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Zeugnis an das Volk zu dieser Zeit durch Elia nicht vollendet wurde, sondern durch Elisa fortgesetzt werden sollte. Wenn das auch alles so war, so waren es aber doch gerade diese beiden Männer, die Gott bevorrechtigte: Mose wurde von Gott begraben. Elia fuhr in den Himmel auf. Und beide erschienen auf dem Berg der Verklärung mit Christus (Mt 17). Gott brachte, wenn er auch Zucht übte, somit seine Wertschätzung für ihren hingebungsvollen Dienst zum Ausdruck. Das ist ein schöner Zug der Gnade Gottes, die wir inmitten seiner strengen Wege erkennen dürfen! Gerrid Setzer
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Christus ist im Schiff (Mon, 19 Aug 2019)
Bibelstellen: Markus 4,39 „Und er wachte auf und schalt den Wind und sprach zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich und es trat eine große Stille ein“ (Mk 4,39). Christus ist im Schiff. Es ist etwas sehr Schönes an der Art, in der unser gepriesener Herr, ohne dass es ihn Anstrengung kostet, von der Ruhe der vollkommenen Menschheit sich zu wesenhaft göttlicher Tätigkeit erhebt. Als Mensch, ermüdet von seinem Dienst, schlief er auf einem Kopfkissen; als Gott steht er auf und stillt mit seiner allmächtigen Stimme den Sturm und beruhigt den See. So war Jesus, wirklich Gott und wirklich Mensch, und so ist er auch heute, immer bereit, den Bedürfnissen seines Volkes zu entsprechen und ihre Angst zu vertreiben und ihre Furcht hinwegzutun. Ach, dass wir ihm einfältiger vertrauten! Wir können uns kaum vorstellen, wie viel wir verlieren, weil wir uns nicht mehr auf den Arm Jesu stützen, und das Tag für Tag. So leicht werden wir in Schrecken versetzt. Jeder Windhauch, jede Welle, jede Wolke beunruhigt und betrübt uns. Statt dass wir uns still hinlegen und ausruhen neben unserem Herrn, sind wir voller Schrecken und Verwirrung. Anstatt den Sturm zu einem Anlass zu nehmen, ihm zu vertrauen, machen wir daraus eine Gelegenheit für Zweifel. Sobald ein unbedeutendes Problem aufkommt, denken wir, wir kommen um, obwohl er uns zugesichert hat, dass er die Haare unseres Hauptes gezählt hat. So kann er wohl auch zu uns sagen, was er zu seinen Jüngern sagte: „Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ Manchmal scheint es wirklich so, als ob wir keinen Glauben hätten. Aber er liebt uns! Er ist uns immer nahe, um uns zu schützen und uns zu helfen, auch wenn unsere ungläubigen Herzen so sehr dazu neigen, an seinem Wort zu zweifeln. Er handelt mit uns nicht gemäß unseren armseligen Gedanken über ihn, sondern gemäß seiner vollkommenen Liebe zu uns. Er ist der Trost und Anker unserer Seele auf unserer Überfahrt durch das stürmische Leben heimwärts zu unserer ewigen Ruhe. Christus ist im Schiff. Das sollte uns genügen. [Übersetzt aus: „The Lord is near 2019“] Charles Henry Mackintosh
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Auferweckungen von Toten (Sun, 18 Aug 2019)
Bibelstellen: 1. Könige 17,17-24; 2. Kön 4,17-37; 2. Kön 13,21; Lk 7,11-17; Mk 5,35-43; Joh 11; Apg 9,36-43 Wir finden, dass in der Schrift mehrfach von Auferstehung gesprochen wird. Es werden uns dabei sieben Personen gezeigt, die aus den Toten auferstanden und ins natürliche Leben zurückgekehrt sind, die also keinen Auferstehungsleib bekamen: Elia weckte einen Jungen aus Zarpath auf (1. Kön 17,17–24). Er war der einzige Sohn einer Witwe. Elisa weckte einen Jungen aus Sunem auf (2. Kön 4,17–37). Er war der einzige Sohn eines Ehepaares. Durch den Leichnam von Elisa wurde ein toter israelitischer Soldat zum Leben gebracht (2. Kön 13,21). Ein Toter weckte einen Toten auf! Der Herr weckte einen jungen Mann aus Nain auf (Lk 7,11–17). Er war der einzige Sohn einer Witwe. Der Herr weckte die Tochter des galiläischen Synagogenvorstehers Jairus auf (Mt 8,18–26; Mk 5,35–43; Lk 8,40–42). Sie war die einzige Tochter eines Ehepaars. Der Herr weckte Lazarus aus Bethanien auf (Joh 11). Er war der einzige Bruder von drei Geschwistern. Petrus weckte Dorkas in Joppe auf (Apg 9,36–43). Dorkas war jemand, die für Witwen sorgte. Von den sieben Personen, die auferweckt wurden {Die Sache mit Eutychus, die in Apostelgeschichte 20 berichtet wird, wurde hier bewusst weggelassen, da offenbar seine Seele nach dem Sturz, der zum Zusammenbruch der körperlichen Funktionen führte, in seinem Körper verblieb, Apg 20,10 – darum kann in seinem Fall nicht von einer Auferstehung geredet werden, gleichwohl an ihm ein göttliches Wunder geschah}, waren die meisten Kinder oder Jugendliche – nämlich vier an der Zahl. Und diese vier Kinder waren alles Einzelkinder, zwei davon waren Halbwaise. Gott weiß augenscheinlich um die besondere Tragik, wenn das einzige Kind in einem Haus stirbt! Bei keiner Auferweckung finden wir übrigens, dass um dieses Wunder ausdrücklich gebeten wurde, wir sehen nur bei Dorkas eine gewisse Erwartungshaltung in dieser Hinsicht. Außerdem finden wir noch eine kollektive Auferstehung von einer Schar von Heiligen (dies war auch eine Rückkehr ins irdische Leben), nachdem der Herr Jesus am Kreuz gestorben war (Mt 27,52.53). Einzigartig steht die Auferstehung des Herrn Jesus da! Er ist als Erster und bisher als Einziger auferstanden mit einem neuen Leib, der für die Herrlichkeit passend ist. Er ist der Erstling der Entschlafenen, der Erstgeborene aus den Toten. Anderen Auferstehungen von Personen, die in der Schrift erwähnt werden, sind noch zukünftig. Die nächste Auferstehung wird bei der Entrückung geschehen (1. Kor 15), dann werden zwei Zeugen aus den Toten kurz vor der Aufrichtung des Friedensreiches aufweckt werden (Off 11), danach folgt die Auferstehung zu Beginn des Reiches, in der die auferweckt werden, die in der Drangsalszeit gestorben sind, und schließlich kommt die Auferstehung zum Gericht am Ende des Reiches (Off 20). Gerrid Setzer
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