Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Gnade finden (Do, 25 Apr 2019)
Bibelstellen: Titus 2,11.12; Richter 6,17 Wenn ich etwas finde, habe ich es vorher gesucht. Entweder habe ich es vorher verloren oder ich habe ein Bedürfnis nach etwas, empfinde eine Notwendigkeit, etwas zu haben und mache mich deshalb auf die Suche. Wir brauchen als Kinder Gottes jeden Tag Gnade. Gnade ist die unverdiente Gunst Gottes. Gnade ist nicht nur notwendig, wenn es um unser ewiges Heil geht, sondern wir brauchen sie auch auf jedem Schritt in unserem Leben. „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen, und unterweist uns, damit wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf“ (Titus 2,11.12). Die Gnade Gottes zeigt uns also, wie wir ein Leben zu seiner Ehre führen können. Sie führt zu Trennung von Bösem und Hinwendung zur Quelle der Gnade, das ist zu Gott. Die Bibel berichtet uns schon im Alten Testament von Menschen, die Gnade fanden. Dabei ging es in der Regel um bereits gläubige Menschen. Noah: „Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“ (1. Mose 6,8) Mose: „Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe dieses Volk hinauf, aber du hast mich nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst. Und du hast doch gesagt: Ich kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade gefunden in meinen Augen. Und nun, wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so lass mich doch deinen Weg wissen, dass ich dich erkenne, damit ich Gnade finde in deinen Augen; und sieh, dass diese Nation dein Volk ist…Und der HERR sprach zu Mose: Auch dieses, was du gesagt hast, werde ich tun; denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.“ (2. Mose 33,12.13.17) Gideon: „Und er sprach zu ihm: Wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so gib mir ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.“ (Richter 6,17) Ruth: „Da fiel sie auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde nieder und sprach zu ihm: Warum habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, dass du mich beachtest, da ich doch eine Fremde bin?“ (Ruth 2,10) David: „... bis zu den Tagen Davids, der Gnade fand vor Gott und eine Wohnstätte zu finden begehrte für den Gott Jakobs.“ (Apostelgeschichte 7, 45b.46) Und für uns: „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.“ (Hebräer 4,16) Die Gnade brachte Noah auf eine gereinigte Erde, wies Mose den Weg durch die Wüste, gab Gideon Kraft zum Dienst, befestigte den Thron Davids, gibt uns rechtzeitige Hilfe. Die Gnade möchte aber erbeten werden. Der Glaube ergreift sie und nimmt sie freimütig in Anspruch. Wenn wir wehr Glauben hätten, würden wir auch seine Gnade reichlicher finden und erfahren. Dirk Mütze
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Wo aber ist das Lamm? (Wed, 24 Apr 2019)
Bibelstellen: 1. Mose 22,7 Gott gab Abraham die Weisung, seinen geliebten Sohn Isaak auf einem Berg im Land Morija zu opfern (1. Mo 22,2). Abraham zögerte nicht, diesen schwierigen Auftrag auszuführen (1. Mo 22,3). Als er nach einer dreitägigen Reise den von Gott vorgesehenen Berg sah, ließ er zwei Diener und einen Esel zurück und ging die letzte Strecke allein mit seinem Sohn (1. Mo 22,4.5). Isaak trug das Holz, während Abraham das Feuer und das Messer in seine Hand nahm (1. Mo 22,6). Schließlich durchbrach Isaak das ernste Schweigen und fragte seinen Vater Abraham: „Siehe, das Feuer und das Holz, wo aber ist das Schaf [o. Lamm] zum Brandopfer?“ (1. Mo 22,7). Abraham gab die weise und glaubensstarke Antwort: „Gott wird sich ersehen das Schaf [o. Lamm] zum Brandopfer, mein Sohn“ (1. Mo 22,8). Und sein Glaube wurde nicht enttäuscht: Gott zeigte Abraham ein Opfertier, nachdem der Patriarch auf dem Berg den Altar gebaut und seinen Sohn darauf gebunden hatte. Abraham schlachtete das von Gott bestimmte Tier anstatt seines Sohnes und nannte den Berg: „Der Herr wird ersehen“ (hebr. „Jahwe-Jireh“). Die Frage Isaaks nach dem Brandopfer bewegte letztlich alle seine Nachkommen durch die Jahrhunderte. Denn obwohl die Israeliten viele Schlachtopfer brachten, blieb doch diese Frage: Wo ist das Opfer, das Gott zufriedenstellen kann, das Er wirklich fordert? Die Antwort des Glaubens konnte nur lauten: Gott wird sich das wahre Lamm zum Brandopfer ersehen. Aus dem Neuen Testament entnehmen wir, dass Gott dieses Lamm bereits vor Grundlegung der Welt zuvor erkannt hat, und am Ende der Zeit wurde es in der Person Christi offenbart (1. Pet 1,19.20). Als Johannes der Täufer eines Tages Jesus auf sich zukommen sah, drückte er diese wunderbare Tatsache mit den Worten aus: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Joh 1,29). Und am nächsten Tag rief er anbetend: „Siehe, das Lamm Gottes!“ (Joh 1,36). Die alte Frage Isaaks nach dem Opfer und die Glaubensworte Abrahams fanden in dem Herrn Jesus ihre vollkommene und endgültige Antwort: Er war das Lamm, das Gott sich ersehen hat. Auf dem Hügel Golgatha – dem wahren Jahwe-Jireh – starb dieses fleckenlose und fehlerlose Lamm für unsere Schuld. Durch das kostbare Blut Christi sind wir erlöst und zu Gott gebracht worden. Deshalb geben wir Gott und dem Lamm heute schon gern unsere Ehre! „Du bist würdig, … denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation … Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung. … Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (Off 5,9.12.13). Gerrid Setzer
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Segen in Christus (Tue, 23 Apr 2019)
Bibelstellen: Epheser 1,3 „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus“ (Epheser 1,3). Die Segnungen des Christen sind geistlicher und himmlischer Natur im Gegensatz zu den materiellen und irdischen Segnungen der Israeliten im Alten Testament. Wir besitzen bereits jetzt in Christus jede geistliche Segnung, nicht nur einige. Aber wir können sie nur genießen, das heißt praktisch in Besitz nehmen, wenn wir uns damit beschäftigen. Gott hatte schon zu Josua gesagt: „Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird, euch habe ich ihn gegeben, so wie ich zu Mose geredet habe.“ Das ganze Land stand ihnen zur Verfügung, aber ihr wirklicher Besitz wurde nur der Bereich, auf den ihre Fußsohle trat. Leider blieben sie weit hinter dem zurück, was Gott ihnen zugesagt hatte. Sünde und Trägheit verhinderte, dass sie den Segen in Besitz nahmen, den Gott ihnen gegeben hatte. Wie ist das bei uns? Wie wertvoll sind uns die geistlichen Segnungen? Erfreuen wir uns daran, dass wir den Heiligen Geist besitzen, dass wir zur Sohnschaft berufen sind, dass wir vor Grundlegung der Welt auserwählt sind, dass wir die Erlösung haben, dass wir Hausgenossen Gottes sind? Lies einmal aufmerksam den Epheserbrief. Diese und viele weitere Segnungen wirst du dort finden. Sie stehen alle in Verbindung mit Christus. Mit den erleuchteten Augen unserer Herzen können wir durch den Geist Gottes sehen, was „der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes“ in uns ist. Dirk Mütze
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Gesammelte Brocken (254) (Mon, 22 Apr 2019)
Demut heißt nicht, sich kleinzumachen, sondern zuzugeben, dass man klein ist. (Stephan Martens) Das Blut Jesu macht uns zu Blutsbrüdern. (Stephan Martens) Das Kreuz Jesu wurde von Simon von Kyrene getragen, aber die Sünden am Kreuz trug Jesus allein! Ein Gotteskind ist kein Einzelkind. Als Christus zum Kreuz ging, ging er in eine Finsternis hinein, in der noch nie jemand war und in die auch nie mehr jemand so hineingehen wird. Christus wurde nach dem vollbrachten Erlösungswerk mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Wenn einem Gläubigen nur eine einzige Sünde zugerechnet werden würde, müsste Christus alle Herrlichkeit und Ehre verlieren! Wenn ein Sünder von Gott verlassen sein wird, wird das nie für ihn das bedeuten können, was es für den Herrn Jesus war, denn ein Sünder weiß nicht, was Gemeinschaft mit Gott bedeutet. Gerrid Setzer
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