Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Gesammelte Brocken (237) (Fr, 16 Nov 2018)
„Vom Saulus zum Paulus“: Damit bezeichnet man eine Kehrtwende, wie sie auch Saulus von Tarsus erlebt hat. Allerdings wird der Namenswechsel in der Bibel nicht mit seiner Bekehrung verbunden. Es ist wahrscheinlich, dass Saulus im griech.-röm. Umfeld mit dem Namen Paulus genannt wurde und nicht mit dem hebräischen Namen Saulus. Als Heidenapostel bezeichnet er sich demgemäß in den Brief auch immer als Paulus. „Jemand die Leviten lesen“: Diese Redewendung geht wohl auf die Strafgerichte zurück, die im Buch Leviticus (3. Buch Mose) gefunden werden: Siehe besonders Kapitel 26,14 ff. Diese ernste Worte sollte man auf sich einwirken lassen, da bekommt man die Leviten gelesen! Die Vorbilder der Bilder zu interpretieren, ist eine Sache; ein Vorbild für andere zu sein, ist eine andere. „Es rühme sich nicht der sich Gürtende wie der den Gürtel Lösende!“ (1. Könige 20,11). Vor einer Herausforderung zu stehen, ist nicht dasselbe, wie hinter einer Herausforderung zu stehen. Bedenken wir das bei unserer Wortwahl! Die deutsche Sprache wurde maßgeblich durch die Bibel geprägt. Das sieht man auch bei Redewendungen. „Das kann ich mir doch nicht aus den Rippen schneiden“ verweist darauf, dass Gott in wunderbarer Weise eine Frau aus der Rippe Adams bildete (1. Mose 2).
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Hast du Glauben? (Thu, 15 Nov 2018)
Bibelstellen: Markus 4,40 „Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Markus 4,40). In manchen Situationen des Lebens offenbart sich, dass uns der Glaube fehlt. Das war sogar bei den großen Gottesmännern des Alten Testamentes der Fall. So sprach David bei sich selbst: „Nun werde ich eines Tages durch die Hand Sauls umkommen; mir ist nichts besser, als dass ich eilends in das Land der Philister entrinne“ (1. Samuel 27,1). Und wie wurden die Umstände geführt? Saul fiel auf dem Gebirge Gilboa, und Davids Thron wurde befestigt. Auch der Elia, der Tisbiter, wurde furchtsam und resignierte. So floh er vor den Morddrohungen der Königin Isebel, um sein Leben zu retten. Was geschah jedoch? Isebel wurde auf eine Straße geworfen, wo sie zerschmettert wurde; Elia aber fuhr in einem feurigen Wagen im Sturmwind zum Himmel hinauf. Den Israeliten ging es in den ersten Stunden ihrer Befreiung ähnlich. Sie meinten, der HERR habe sie aus Ägypten errettet, um sie in der Wüste sterben zu lassen. Sie bildeten sich ein, sie seien durch das Blut des Passahlammes nur deshalb erlöst worden, um in der Wüste begraben zu werden. Doch Gott hat etwas anderes mit Seinem Volk vor – und führte es auch aus. So überlegt der Unglaube allezeit. Von den Schwierigkeiten ausgehend, sucht er sich, außerhalb der Gemeinschaft mit Gott, Sein Tun zu erklären, statt die Schwierigkeiten in Gottes Gegenwart zu erwägen. Der Glaube aber erhebt sich über die Prüfungen und findet Gott in all Seiner Treue, Macht und Liebe. Für unseren Gott ist keine Schwierigkeit zu groß. Ja, je größer die Schwierigkeit ist, desto mehr wird sich  zeigen, wie Er als der Gott aller Gnade und der Kraft dazwischentreten kann. Charles Henry Mackintosh
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Das Werfen der Sorgen (Wed, 14 Nov 2018)
Bibelstellen: 1. Petrus 5,7 Die Schrift fordert uns in 1. Petrus 5,7 auf, alle Sorgen auf Gott zu werfen. Doch manchmal haben wir Mühe damit. Denn kaum haben wir die Sorgen weggeworfen, da rollen sie auch schon wieder zurück. Wieder werfen wir die Sorgen auf Gott, aber kurze Zeit später liegt der schwere Sorgenstein erneut vor unseren Füßen. Diese Prozedur zehrt an unseren Kräften, vielleicht will sich gar Resignation breitmachen. Was läuft falsch? Was sollen wir tun? Nun ist es ja ein wichtiger Grundsatz der Auslegung, dass man eine Aussage der Bibel immer in ihrem Zusammenhang lesen soll. Das wollen wir auch an dieser Stelle tun. Also: „So demütigt euch unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr all eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch“ (1. Petrus 5,6.7). Die Aufforderung, die Sorgen auf Gott zu werfen, wird gewissermaßen von zwei Aussagen eingerahmt. Die erste Aussage ist, dass wir uns unter die mächtige Hand Gottes demütigen sollen. Wir dürfen uns gegen die Regierungswege Gottes nicht auflehnen. Wenn wir das tun, werden wir die Sorgen nicht los. Das ist verständlich: Hadere ich mit Gott in meinen Umständen, kann ich ihm die Sorgen, die ich gerade wegen und in diesen Umständen habe, nicht wirklich bringen. Die zweite Aussage ist, dass Gott für uns besorgt ist. Das dürfen wir glauben, darauf sollen wir vertrauen! Gott sorgt für uns, ihm liegt an uns. Und wenn das tief im Herzen verankert ist, fällt es leichter, ihm auch alles zu übergeben. Zwei brauchen sich nicht für eine Sache zu sorgen: Er sorgt – und so müssen wir es nicht tun. Mit einem Wort: Das Bewusstsein der Macht und der Liebe Gottes muss lebendig sein, damit das mit dem „Sorgenwerfen“ gut funktioniert. Gerrid Setzer
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Zerbrochenes Material (Tue, 13 Nov 2018)
Bibelstellen: Jesaja 57,15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen (Jesaja 57,15). Was uns heute besonders mangelt, ist ein zerschlagener und gebeugter Geist. Neun Zehntel unserer Unruhe und Schwierigkeiten entspringen diesem Mangel. Es wäre ein wunderbares Vorwärtsschreiten von Tag zu Tag – in der Familie, in der Versammlung, in der Welt, in unserem ganzen praktischen Leben –, wenn das Ich unterworfen wäre. Tausend Dinge, die sonst unsere Herzen in Aufwallung bringen würden, werden als nichts geachtet, wenn unsere Seelen wirklich in einem gebeugten Zustand sind. Wir sind dann fähig, Beleidigungen und ungerechte Vorwürfe zu ertragen, Missachtung zu übersehen, anderen gegenüber nachzugeben – wenn dadurch nicht göttliche Grundsätze missachtet werden –, zu jedem guten Werk bereit zu sein und in unserem Umgang mit den Menschen eine wohltuende Weitherzigkeit an den Tag zu legen. Ach! Wie oft ist es anders mit uns. Wir offenbaren ein hartes, unnachgiebiges Wesen; wir kämpfen für unsere Rechte; wir sehen auf das Unsrige; wir halten fest an unseren eigenen Meinungen. All das beweist sehr deutlich, dass unser Ich nicht gewohnheitsmäßig in der Gegenwart Gottes erkannt und gerichtet wird. Aber – wir wiederholen es mit Nachdruck – Gott will zerbrochenes Material haben. Darum findet Er es nötig, uns durch so mancherlei Arten von Übungen hindurchzuführen. Er will uns dadurch in einen Seelenzustand bringen, in dem Er uns zu Seiner Verherrlichung gebrauchen kann!              Charles Henry Mackintosh
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