Es ist in keinem anderen das Heil;

denn es ist kein anderer Name

unter dem Himmel den Menschen gegeben,

in dem wir gerettet werden sollen!
Apg. 4,12

 

 

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Wie ein Mann seinen Sohn (Sa, 23 Feb 2019)
Bibelstellen: 5. Mose 1,31; 5. Mose 8,5: Maleachi 3,17 Gott handelt mit den Seinen wie ein Mann mit seinem Sohn. Das zeigt die Schrift an verschiedenen Stellen: „… und in der Wüste, wo du gesehen hast, dass der HERR, dein Gott, dich getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Weg, den ihr gezogen seid“ (5. Mose 1,31). Ein Mann trägt seinen Sohn. Er sorgt für ihn, zeigt ihm seine Liebe und weiß, wie weit seine Kräfte reichen. Der kleine Sohn fühlt sich geborgen in den starken Armen seines Vaters. – Gott trägt dich auch. Jeden Tag. Bis zum Ziel. Darum: „Erschreckt nicht und fürchtet euch nicht!“ (5. Mose 1,29). „So erkenne in deinem Herzen, dass, wie ein Mann seinen Sohn züchtigt, der HERR, dein Gott, dich züchtigt“ (5. Mose 8,5). Ein Mann züchtigt seinen Sohn. Er gibt ihm Gebote, lässt ihn nicht einfach laufen und hält ihn zum Gehorsam an. Der Sohn bekommt klare Orientierung und wird ausgerüstet, um im Leben bestehen zu können. – Gott züchtigt dich auch. Damit beweist er seine Liebe, er will Gutes in deinem Leben hervorzurufen. Achte seine Züchtigung nicht gering, noch ermatte, wenn du von ihm gestraft wirst. „Ich werde sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient“ (Maleachi 3,17). Ein Mann verschont seinen Sohn. Er handelt rücksichtsvoll mit ihm und vermeidet militärischen Drill. Der Sohn wird dadurch ermutigt und in seiner Arbeit für den Vater beflügelt. – Gott schont dich auch. Er handelt mit dir nicht in liebloser Härte und in launischer Willkür. Übersieh nicht seine Milde, auch wenn du unter der Last deiner Verantwortung seufzen magst. Gerrid Setzer
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Brennende Herzen (Fri, 22 Feb 2019)
Bibelstellen: Lukas 24,32 Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete? (Lk 24,32). Da sind zwei Jünger am Sonntagnachmittag auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Wie sieht es in ihren Herzen aus? Sie sind niedergeschlagen, ihre Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Sie fühlen sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgebrannt. Kennst du so etwas auch? Da hast du deine Hoffnung auf etwas gesetzt, z.B. eine neue Arbeitsstelle, die Lösung eines schwierigen Problems in deiner Familie, und es hat sich nicht erfüllt. Das kann niederdrücken. Du fragst nach dem „Warum?“ und bekommst im Moment keine Antwort. Aber was geschieht bei den beiden Jüngern? Jesus selbst naht und geht mit ihnen. Sie merken es zunächst nicht. ER ist auch dir nah – auch in Zeiten der Enttäuschung und Niedergeschlagenheit. Er geht mit dir, vielleicht hast du es nur noch nicht gemerkt. Du fühlst dich immer noch ausgebrannt. Wie eine Kerze, deren Flamme erloschen, aber deren Docht noch etwas glimmt. Jetzt möchte der Herr Jesus zu deinem Herzen reden, denn: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“ (Jes 42,3). Er macht keine Vorwürfe, er wendet sich nicht ab. Nein, er stellt sich selbst vor dein Herz, wie bei den beiden Jüngern. Er redet durch sein Wort und stellt dir dadurch seine kostbare Person vor. Lass ihn zu deinem Herzen reden! Beschäftige dich mit Christus. Das ändert nicht die Umstände, aber die Blickrichtung. Und du wirst auch erfahren, wie aus einem glimmenden Docht ein brennendes Herz für Christus wird. Die beiden Jünger bekommen neue Kraft und tiefe Freude, um wieder Zeugen für ihn zu sein. Das bewirkt unser Heiland auch heute noch. Dirk Mütze
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Frage zur Versammlungszucht (Thu, 21 Feb 2019)
Bibelstellen: 1. Korinther 5 Frage: 1. Korinther 5: Wurden in den ersten Tagen der Christenheit Zuchtfragen von den Ältesten geregelt und dann die Beschlüsse der Versammlung mitgeteilt, damit sie entsprechend den Beschlüssen, so wie sie ihnen mitgeteilt waren, handeln sollten? Hat diese Handlungsweise aufgehört? Antwort: Dass die Ältesten einen tätigen Anteil bei der Behandlung von Zuchtfällen hatten, wie übrigens auch an der allgemeinen Sorge für die Regierung der örtlichen Versammlung, scheint mir ganz in Übereinstimmung mit der Schrift zu sein. Es wird oft vergessen oder es ist unbekannt, dass neun von zehn Zuchtfällen nicht vor die Versammlung gebracht werden brauchen, und dann sollte es auch nicht geschehen. Vor die Versammlung gebracht werden sollten nur Fälle von Schande, Verdorbenheit und Bosheit, die außergewöhnliche Maßnahmen wie öffentlichen Tadel oder als letztes Mittel den Ausschluss erforderlich machen. Für diese letzte Handlung ist die ganze Versammlung verantwortlich, obwohl seitens der Aufseher unter den Brüdern viele Versuche unternommen sein können, um die Notwendigkeit einer solchen Handlung zu vermeiden. In Fällen schändlicher Bosheit, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist oder ein Trunkenbold oder dergleichen (1. Korinther 5,11), dann ist es die deutliche Pflicht der Versammlung, einen solchen aus ihrer Mitte hinauszutun. Darin handelt die Versammlung, sobald die traurigen Tatsachen bekannt sind, deutlich und bestimmt. Der Verfall hat dies nicht außer Kraft gesetzt noch abgeschafft. Das ist die Verantwortlichkeit, die auf den Schultern aller Heiligen ruht, die zu dem Namen des Herrn Jesus hin versammelt sind. Wenn sie dieser Verantwortlichkeit nicht entsprechen, versuchen sie, Festfeier mit gesäuertem Brot zu halten, und leugnen praktisch, dass sie selbst ungesäuert sind. Alle, die den Geist haben, brauchen nicht zu zweifeln, dass sie die Kraft und auch die Autorität des Herrn haben, um den Bösen hinauszutun. Diese Pflicht wird nicht gemindert, wenn der Böse versucht, diesem feierlich ernsten Ausschluss durch ein träges, langsames oder spätes Bekenntnis zu entgehen. Solch ein Vorwand darf nicht dazu führen, ein Handeln der Versammlung auszusetzen. Die Versammlung ist gehalten, sich in dieser Sache in allem rein zu erweisen (2. Korinther 7,11) und nicht nur die Wiederherstellung des Sünders zu suchen. Ihre erste Pflicht und ersten Dienst erfüllt sie gegen den Herrn, ob Älteste da sind oder nicht und ob Aufseher da sind oder nicht. So war es allezeit, und so muss es bleiben, auch wenn nur hier und da Brüder da sind, die diese Eigenschaften – nicht den formellen Titel – haben. Es steht jedem schlecht an, für sich eine höhere Stellung zu beanspruchen als zu der Zeit, da die apostolische Ordnung herrschte. Es ist eine Pflicht, der Versammlung zu helfen und sie zu leiten, doch ist niemand berufen, einen Fall, der vor die Versammlung kommt, auch für sie zu entscheiden. Jedoch ist es vorteilhaft, wenn treue Männer, voll Gnade und Weisheit, Dinge von geringerer Wichtigkeit regeln und entscheiden können, um einer Berufung der Versammlung aus dem Wege zu gehen – einer Berufung, die nur dann gerechtfertigt ist, wenn ernste Dinge vorliegen oder wenn alle Versuche zur Heilung fehlgeschlagen sind. Sonst besteht die Gefahr, dass die Versammlung, statt ihre Aufgabe als Tempel Gottes zu bewahren, das Werkzeug oder das Mittel zur Entfaltung von Grillen und Launen, von Schrecken und Angst, von Tyrannei und Despotie wird, verursacht durch fleischliche Individuen, die allerlei Dinge und Personen herbeischleppen, ohne jegliche Begründung in Gottes Wort. Fragen und Antworten über die Schrift (THE BIBLE TREASURY Mai 1873, Vol. IX, Seite 271)
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Offenes Bekenntnis (Wed, 20 Feb 2019)
Er schämt sich nicht, euch Brüder zu nennen; und ihr wollt euch schämen, Ihn als euren Herrn und Meister vor aller Welt zu bekennen? Überlegt nicht lange in euren Herzen, wann ihr ein offenes Bekenntnis ablegen wollt; tut es unverzüglich, mit Entschlossenheit. Wagt den Sprung und vertraut auf Gott, was die Folgen betrifft. Ich weiß aus Erfahrung, dass durch ein offenes, kühnes Bekenntnis, dass man Christus angehört, schon der halbe Kampf vorbei ist. Als jemand, der erfahren hat, dass, wenn ein Mensch in der Kraft des Herrn geradeswegs seinen Gefährten und Freunden bekennt: „Ich gehöre Christus an und muss für Ihn wirken“, sage ich, dass er nicht das zu leiden haben wird, was andere zu spüren bekommen, die furchtsam dahinschleichen und bange sind, den zu bekennen, dem sie dienen möchten. Simple Testimony (1884) S.12–13 „A Word on the confession of Christ before men“ John Nelson Darby
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